In Etappen zum Ziel

Das Programm der Standardisierung und Harmonisierung der Zahlungsverkehrsprozesse erfolgt nach dem vom Schweizer Finanzplatz definierten Umsetzungsplan. Dieser ist in drei Migrationsetappen gegliedert.

Die Standardisierung und Harmonisierung der Prozesse hat Auswirkungen auf alle Marktteilnehmer. Die stufenweise Umstellung durch die verschiedenen Akteure ist zentral für einen reibungslosen und effizienten Migrationsprozess. Dies, weil die Bankkunden von der Optimierung ihres Zahlungsverkehrs nur dann profitieren können, wenn die neuen Meldungstypen durch die Finanzinstitute schon bereitgestellt worden sind. Es wird daher empfohlen, den Migrationsprozess in Absprache mit dem jeweiligen Finanzinstitut und seinem Softwarepartner abzustimmen.

Die erste Etappe, die Bereitstellung des neuen Überweisungsverfahrens nach ISO 20022 im Interbankenbereich, ist abgeschlossen. Die neuen Meldungstypen werden durch die Finanzinstitute bereits sukzessive eingeführt. Die Hauptmigrationsphase erfolgt ab Mitte 2016 mit der Umstellung der Überweisungen und Avisierungen (Kontoauszüge). In einer späteren Phase wird beabsichtigt, die Lastschriftverfahren mit der E-Rechnung zu kombinieren. Der neue Einzahlungsschein mit Datencode wird in der letzten Etappe umgesetzt, da die neuen Meldungstypen für Überweisungen und Avisierungen eine Voraussetzung dafür sind.